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Partnergemeinde Himesháza

Nimmescher waren zu Besuch

Die Partnerschaft zwischen den Gemeinden Himesháza/Nimmesch und Rasdorf lebt.
45 Gäste aus der südungarischen Gemeinde, darunter Fußballer des Sportvereins Himesháza sowie der Nimmescher Bürgermeister Peter Pataki, waren fünf Tage in der Point-Alpha-Gemeinde. Der Verein zur Förderung der Heimat- und Kulturpflege, Abteilung Himesháza, hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das auch Zeit für die Kommunikation in den Gastfamilien und den Besuch von Rasdorfern, die schon einmal mit in Himesháza waren, ließ. Zudem war der Partnerschaftsbesuch in das Sportfest des Rasdorfer Sportclubs (RSC) und die Einweihung des Spiel- und Bewegungsparks „Mikado“ eingebunden.
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch im Schaubergwerk in Merkers sowie des Gradierwerks in Bad Salzungen. Am Festtag Johannes der Täufer begann der Tag mit einem Gottesdienst, dem Pfarrer Reiner Modenbach in Konzelebration mit Pfarrer Stefan Ott vorstand und der vom Kirchenchor Rasdorf (Dirigentin Gudrun Mende) und Otto Schuchert (Orgel) musikalisch mitgestaltet wurde. Ein weiterer Höhepunkt war das Fußballspiel zwischen Rasdorf und Nimmesch, das eigentlich ein Unentschieden verdient hätte, das jedoch die Rasdorfer mit drei zu zwei gewannen.
Der Kulturabend, moderiert von Winfried Möller, stand ganz im Zeichen von Vereinen aus Grüsselbach, Rasdorf und Setzelbach. So traten der Kirchenchor (Dirigentin Gudrun Mende), der Männergesangverein Cäcilia 1921 Rasdorf (Dirigentin Anna Lena Fladung) und der Trommel- und Fanfarenzug (Leitung Johannes Balzer, Moritz Stark) auf. Die Minigarde aus Grüsselbach (Trainerinnen Lisa Hahn, Marie Petri) und die Wilden Hühner Rasdorf (Trainerin Anja Wirzing) zeigten ihre Show-Tänze. Da die Nimmescher auch Rhöner Dialekt sprechen, erzählte Karl Hohmann in Platt die Geschichte von „De good all Quäetschesopp“. Für ordentlich Stimmung sorgte die Kirmesgesellschaft Setzelbach mit ihrem Einmarsch und leitete gleichzeitig zum anschließenden Tanzabend mit DJ Matze (Matthias Förster) über. Zu Beginn ließ der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Karl Hohmann in seiner Begrüßung die Geschichte der Stiffoller und der Partnerschaft Revue passieren. Er sei sich sicher, dass der Besuch in Rasdorf die Partnerschaft weiter gefestigt habe und durch die Fußballer neue Freundschaften geschlossen worden seien. Denn es läge an den jungen Menschen aus beiden Orten, ob Partnerschaft eine Zukunft habe. Da einige der Gäste aus Himesháza nur wenig Deutsch sprachen, übersetzte Gabriella Kraft, Vorsitzende des Vereins Völkerfreundschaft aus Himesháza ins ungarische. Im nächsten Jahr reisen die Rasdorfer wieder zum Gegenbesuch nach Südungarn.

Rasdorf unterstützt Partnergemeinde

Eine Spende in Höhe von 3.400 Euro konnten Pfarrer Reiner Modenbach und Bürgermeister Jürgen Hahn am Ende des Gottesdienstes zum Patronatsfest St. Johannes der Täufer in der Rasdorfer Stiftskirche an die Vorsitzende des Vereins Völkerfreundschaft Himesháza Gabriela Kraft übergeben.
Im Gottesdienst waren auch die Gäste aus Nimmesch, die zurzeit zu Besuch in Rasdorf sind. Der Verein zur Förderung der Heimat- und Kulturpflege, Rasdorf hatte eine Spendenaktion für die Partnergemeinde Himesháza/Nimmesch in Südungarn gestartet. Anlass war die Initiative der Deutschen Selbstverwaltung Himesháza, die Dreifaltigkeitssäule neben der Nimmerscher Kirche zu restaurieren und auf ihren ursprünglichen Platz zurückzuversetzen. Bis zum Jahre 1969 stand diese nämlich auf dem Hauptplatz in der Mitte des langgezogenen Straßendorfs. Da weder Mittel der politischen und Kirchengemeinde Himesháza und der Diözese Pecs gewährt wurden, hatten die Nimmescher ihre Mitbürger um Spenden gebeten und auch in der Partnergemeinde Rasdorf angefragt, um die Finanzierung in Höhe von 2 Millionen Forint, das sind ca. 7.000 Euro sicher zu stellen. Durch Einzelspenden, Sonderkollekten und Zuschüsse des Heimat- und Kulturvereins sowie der Kirchengemeinde und der Point-Alpha-Gemeinde Rasdorf war die stattliche Summe zu Stande gekommen.

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Himesháza - 25 Jahre Partnergemeinde von Rasdorf

Seit 1983 bestehen intensive Verbindungen zwischen Bewohnern der Gemeinde Rasdorf und der Gemeinde Himesháza in Ungarn. Die Bewohner der dortigen Gemeinde mit ca. 3.000 Einwohnern sind zu 80 % deutschstämmig und sind "Stiffoller", d. h. ihre Vorfahren stammen aus dem Hochstift Fulda. Die Bewohner sprechen auch heute noch den Fuldaer Dialekt und pflegen die Brauchtümer des Fuldaer Landes.

Anlässlich eines Aufenthaltes einer 12köpfigen Delegation aus Himesháza im Juli 1989 in Rasdorf mit dem damaligen Bürgermeister Hübner an der Spitze wurde vereinbart, dass der Partnerschaftsvertrag zwischen den beiden Gemeinden am 17. September 1989 geschlossen werden soll.

Die seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Rasdorf und Nimmesch (wie die Ungarndeutschen ihr Himesháza nennen) zeigt sich in regelmäßigen gegenseitigen Besuchen. 1.200 km liegen zwischen den beiden Orten, was mit dem Bus immerhin eine rd. 13-14stündige Fahrt bedeutet.
Mindestens einmal jährlich ist eine Besuchergruppe zu Gast in Rasdorf bzw. in Nimmersch. In 2013 war Himesháza zu Gast in Rasdorf, im August 2014 sind die Rasdorfer zum Gegenbesuch angetreten.

Ebenso besuchten sich die Schüler der Hrabanusschule Rasdorf und der „Altalanos Iskola" in Himesháza regelmäßig. Leider wurden diese Schülerfahrten mit der Auflösung der Hauptschule Rasdorf in 2007 beendet.

Zum zehnjährigen Bestehen der Gemeindepartnerschaft wurde 1999 im Rahmen eines großen Festprogramms das Partnerschaftsversprechen in Rasdorf und ebenso in Himesháza im Jahr 2000 erneuert. In 2014 zum "Fünfundwanzigjährigen" wurde dies in Himesháza ebenfalls groß gefeiert.


Gemeindeverwaltung Himesháza

Gemeinde Himesháza
Kossuth u. 82.
7735 Himesháza
Tel. 003669 547-034
Fax 003669 547-038
E-mail: polgarmester@himeshaza.hu
Website: www.himeshaza.hu

Bürgermeister:
Péter Pataki