Besuch aus Nimmesch 2017

Die Partnerschaft zwischen den Gemeinden Himesháza/Nimmesch und Rasdorf lebt. 45 Gäste aus der südungarischen Gemeinde, darunter Fußballer des Sportvereins Himesháza sowie der Nimmescher Bürgermeister Peter Pataki, waren fünf Tage in der Point-Alpha-Gemeinde. Der Verein zur Förderung der Heimat- und Kulturpflege, Abteilung Himesháza, hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das auch Zeit für die Kommunikation in den Gastfamilien und den Besuch von Rasdorfern, die schon einmal mit in Himesháza waren, ließ. Zudem war der Partnerschaftsbesuch in das Sportfest des Rasdorfer Sportclubs (RSC) und die Einweihung des Spiel- und Bewegungsparks „Mikado“ eingebunden.

Gute Gespräche und Gemeinschaftsgefühl

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch im Schaubergwerk in Merkers sowie des Gradierwerks in Bad Salzungen. Am Festtag Johannes der Täufer begann der Tag mit einem Gottesdienst, dem Pfarrer Reiner Modenbach in Konzelebration mit Pfarrer Stefan Ott vorstand und der vom Kirchenchor Rasdorf (Dirigentin Gudrun Mende) und Otto Schuchert (Orgel) musikalisch mitgestaltet wurde. Ein weiterer Höhepunkt war das Fußballspiel zwischen Rasdorf und Nimmesch, das eigentlich ein Unentschieden verdient hätte, das jedoch die Rasdorfer mit drei zu zwei gewannen.

Buntes Programm

Der Kulturabend, moderiert von Winfried Möller, stand ganz im Zeichen von Vereinen aus Grüsselbach, Rasdorf und Setzelbach. So traten der Kirchenchor (Dirigentin Gudrun Mende), der Männergesangverein Cäcilia 1921 Rasdorf (Dirigentin Anna Lena Fladung) und der Trommel- und Fanfarenzug (Leitung Johannes Balzer, Moritz Stark) auf. Die Minigarde aus Grüsselbach (Trainerinnen Lisa Hahn, Marie Petri) und die Wilden Hühner Rasdorf (Trainerin Anja Wirzing) zeigten ihre Show-Tänze. Da die Nimmescher auch Rhöner Dialekt sprechen, erzählte Karl Hohmann in Platt die Geschichte von „De good all Quäetschesopp“. Für ordentlich Stimmung sorgte die Kirmesgesellschaft Setzelbach mit ihrem Einmarsch und leitete gleichzeitig zum anschließenden Tanzabend mit DJ Matze (Matthias Förster) über.

Die Partnerschaft festigen

Zu Beginn ließ der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Karl Hohmann in seiner Begrüßung die Geschichte der Stiffoller und der Partnerschaft Revue passieren. Er sei sich sicher, dass der Besuch in Rasdorf die Partnerschaft weiter gefestigt habe und durch die Fußballer neue Freundschaften geschlossen worden seien. Denn es läge an den jungen Menschen aus beiden Orten, ob Partnerschaft eine Zukunft habe. Da einige der Gäste aus Himesháza nur wenig Deutsch sprachen, übersetzte Gabriella Kraft, Vorsitzende des Vereins Völkerfreundschaft aus Himesháza ins ungarische. Im nächsten Jahr reisen die Rasdorfer wieder zum Gegenbesuch nach Südungarn.