Angebote zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September 2018

Am Sonntag, den 9. September 2018, findet der alljährliche Tag des Offenen Denkmals bundesweit statt. In Rasdorf gibt es folgende Angebote:

Kostenfreie Schnupperführung der TAG

Zum Abschluss der diesjährigen kostenfreien Schnupperführungen, welche jedes Jahr von der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel (TAG) organisiert werden, findet eine sehenswerte Besichtigung der Rasdorf Besonderheiten statt:

Auf den Spuren Rasdorfs: Anger, Stiftskirche, Wehrfriedhof

Lassen Sie sich auf einen interessanten Rundgang durch Rasdorf mitnehmen: Der Anger mit seinen Fachwerkgehöften bildet den Mittelpunkt Rasdorfs, die Stiftskirche ist die wertvollste Dorfbasilika der Diözese Fulda und der Wehrfriedhof mit vier runden Ecktürmen samt Löffelschießscharten ist noch heute bestens erhalten.

Start: 14 Uhr am Anger (Dauer ca. 1,5 – 2 Stunden)

Besichtigung des Wiesenfelder Turms

Unter dem diesjährigen Motto „Entdecken, was uns verbindet“ bietet auch die Gedenkstätte Point Alpha interessierten Besuchern Einblicke in die umfangreichen Ausstellungen und das weitläufige Außengelände.

Zusätzlich wird an diesem Sonntag eine Wanderung zum Wiesenfelder Turm angeboten, einer rekonstruierten Führungsstelle der Grenzkompanie Geisa. Seit 1974 diente das Bauwerk als Beobachtungsturm, um den 15 Kilometer langen Abschnitt der innerdeutschen Grenze zwischen Geisa und Rasdorf zu überwachen. Sechs Grenzsoldaten der DDR taten in dem 12 Meter hohen Gebäude ihren Dienst. Der Turm verfügt über drei Stockwerke sowie Keller und Dachplattform.

Dieses Bauwerk, welches stellvertretend für die strikte Überwachung der ehemaligen Grenze und die Teilung Deutschlands steht, ist heute ein markanter Punkt auf Wanderwegen rund um die Gedenkstätte Point Alpha. Darüber hinaus ist das Gebäude Teil des „Grünen Bandes“, einer Lebenslinie für bedrohte Arten, die aus dem ehemaligen „Todesstreifen“ hervorging.

Kundige Gästebegleiter informieren die Besucher innerhalb einer Führung über den Ausbau der DDR Grenzanlagen, über ihr Ende und über ihre heutige Funktion als Verbindungslinie.

Start: 14 Uhr am Haus auf der Grenze, führt über den „Weg der Hoffnung“, dem Kunstprojekt von Dr. Ulrich Barnickel direkt am ehemaligen Kolonnenweg der Grenztruppen und beinhaltet eine Besichtigung des Turms. Die Strecke beträgt circa 5 km, die Dauer der Tour beläuft sich auf circa 2,5 Stunden.