Bürger sind gefragt: Landrat Bernd Woide schaltet Online-Befragung frei

Der Landkreis Fulda prüft das Radwegenetz im Kreis, mit dem Ziel, ein Konzept zur Verbesserung und zur Erweiterung dieses Netzes zu erstellen. Und dabei sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Landrat Bernd Woide hat eine Online-Befragung freigeschaltet, bei der Radfahrer ihre Verbesserungsvorschläge mit einbringen können.

„Radfahren spielt in unserem Alltag eine immer größere Rolle“, eröffnet Landrat Bernd Woide die Auftaktveranstaltung zum Radverkehrskonzept des Landkreises Fulda, zu der Vertreter von Kommunen, Polizei, Hessen Mobil und Verbänden eingeladen waren.

Das Radfahren stellt für immer mehr Menschen eine Alternative zum Auto und dem öffentlichen Nahverkehr dar. Deshalb nimmt der Kreis das Radwegenetz unter die Lupe und hat ein Planungsbüro aus Frankfurt beauftragt, ein Radverkehrskonzept für den gesamten Landkreis zu erarbeiten. Ziel ist es, einen Beitrag zur Planung und Entwicklung eines flächendeckenden und interkommunalen Radverkehrsnetzes für den Alltags- und Freizeitverkehr zu leisten.

Dabei sind aber auch die Radfahrer gefragt: Bis 19. April können sie unter www.radforum-landkreis-fulda.de schildern, wo es hakt. Es gibt die Möglichkeit, fehlende Radwege zu melden oder bereits bestehende zu kommentieren – beispielsweise wenn sie stark beschädigt sind. Außerdem können in einer Karte einzelne Gefahrenstellen und fehlende Abstellanlagen für die Fahrräder eingezeichnet werden. Denn gerade die Sicherheit spiele für den Radverkehr eine große Rolle, erklärt Dr. Jens-Philipp Keil vom Fachdienst Regionalentwicklung. „Der E-Bike-Markt boomt. Der Trend ist nicht mehr aufzuhalten – auch wenn er Risiken mit sich bringt: Die Unfallzahlen steigen“, fügt er hinzu. Sichere Radwege seien darum unverzichtbar.

„Um möglichst viele Verbesserungsvorschläge zu erhalten, hoffen wir auf eine große Beteiligung bei der Online-Befragung“, sagt Woide. „Gerade diejenigen, die das Rad regelmäßig nutzen, können uns bei der Erstellung des Konzepts wirklich helfen.“