Wichtige Mitteilung zur Entsorgung am Wertstoffhof Rasdorf

In den vergangenen Monaten kam es an den Wertstoffhöfen des Landkreises Fulda immer wieder zu Reklamationen hinsichtlich der fehlerhaften Sortierung einzelner Materialien in den Containern. Insbesondere sind die Container von mineralischem Bauschutt und Papier betroffen, da diese mit beträchtlichen Mengen an Störstoffen befüllt wurden.

In mineralischen Bauschutt gehören weder Holz, Gips oder Porenbeton noch Materialien aus Plastik bzw. Kunststoff wie alte Rohre oder Eimer.

Achten Sie bei dem Papiercontainer darauf, dass ebenfalls keine Stoffe aus Plastik oder Holz entsorgt werden. Zusätzlich soll Kartonage vor dem Entsorgen zerkleinert werden, sodass das Volumen der Container optimal ausgenutzt werden kann.

Die Störstoffe sorgen für große Probleme bei der Entsorgung und verursachen erhebliche Mehrkosten für Sortieraufwendungen beim Abfallentsorger.

Die Überwachungsbehörden verschärfen derzeit die Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen der Anlagen, in denen bisher mineralischer Bauschutt verwertet werden konnte. Dies hat bereits zu einer Einstellung der Annahme solcher Abfälle in vielen Anlagen geführt bzw. die Vorlage von sehr kostenaufwendigen Analysen zum Nachweis der Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte für solche Abfälle für jede einzelne Anlieferung erforderlich gemacht.

Dies hat zu erheblichen Mehrkosten für Nachsortierarbeiten geführt, um die Anlieferungen in den Anlagen überhaupt annehmen zu können. Diese Kosten werden der Gemeinde in Rechnung gestellt. Im gesamten Landkreis Fulda fallen daher statt regulär 29 EUR/t Entsorgungskosten bis zu 145 EUR/t an, so dass sich pro Jahr Mehrkosten von 20.000 bis 25.000 EUR allein im Bereich der Entsorgung mineralischer Abfälle aus den Wertstoffhöfen ergeben.

Wir weisen deshalb nochmals nachdrücklich darauf hin, dass nur reiner mineralischer Bauschutt auf dem Wertstoffhof angeliefert werden darf.

Sofern enthaltene Störstoffe wie Kunststoffabfälle, Leitungen, Altholz, Säcke, Kartonagen usw. vom Anlieferer nicht entfernt werden können, müssen die Abfälle zwingend als Baurestabfälle zu einer entsprechend höheren Gebühr angenommen werden!

Wenn es nicht kurzfristig gelingt, auf den Wertstoffhöfen mineralische Abfälle sortenrein und frei von Verschmutzungen anzunehmen, besteht die nachhaltige Gefahr, dass die Entsorgung dieser Abfälle nicht mehr gesichert werden kann.

Im Monat Juli mussten aus dem Container für mineralischen Bauschutt vom Wertstoffhof Rasdorf die abgebildeten Störstoffe aussortiert werden: