Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wurde in diesem Jahr am Volkstrauertag auf eine öffentliche Gedenkveranstaltung am Ehrenmal vor der Stiftskirche verzichtet

Im stillen Gedenken an die Opfer von Gewalt und Krieg in aller Welt, an die Soldaten, die in den Weltkriegen starben, legten der Vorsitzende der Kyffhäuserkameradschaft Rasdorf Josef Krieg, Pfarrer Stefan Ott, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Klaus-Peter Sauerbier und Bürgermeister Jürgen Hahn am Ehrenmal in Rasdorf einen Kranz nieder.

Im Rahmen der Kranzniederlegung machten sie deutlich, dass 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges es heute um so wichtiger sei, den Soldatinnen und Soldaten, den Kindern, Frauen und Männern, die durch Kriegshand­lungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren haben, zu gedenken. Wir Deutschen müssten für 75 Jahre Frieden mehr als dankbar sein. Angesichts der Wirren in der Welt müsste heute besonders der Verfolgten und Getöteten, die einem anderen Volk oder Rasse angehörten oder einer Minderheit zugerechnet wurden, gedacht werden.

Es werde heute getrauert um die Opfer der vielen Bürgerkriege, der Opfer durch Terrorismus und
politische Verfolgung und um die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die bei Auslandseinsätzen für Frieden in Krisengebieten z. B. in Afghanistan, Irak und Afrika ihr Leben verloren haben.

Deshalb sollten wir ganz besonders dankbar sein, dass sich gerade heute noch Freiwillige finden, die sich für Frieden und Freiheit in der Welt einsetzen und dabei ihr eigenes Leben in Gefahr bringen.

Ihnen allen gehöre unser Respekt und unsere Anerkennung.