Wanderwege rund um Rasdorf

ACHTUNG!
Das Wander-Wegenetz befindet sich in der Neugestaltung. Es wird eine neue Extra-Tour angelegt und einzelne Wege aufgelöst. Wir informieren Sie, sobald das Wegenetz wieder steht.

VIA REGIA-Radweg

Via Regia Radweg

Der Radweg VIA REGIA zwischen Rasdorf und Hünfeld ist ein ca. 13 km langes Teilstück des Erlebnisradwegs VIA REGIA, der von Frankfurt bis Krakau führt (http://radweg-viaregia.eu). Im Bereich des Altkreises Hünfeld bietet er mit dem Kegelspielradweg einen interessanten Rundkurs.

VIA REGIA ist ein Name der ältesten und längsten Landverbindung zwischen Ost- und Westeuropa. Sie existiert seit mehr als 2.000 Jahren und verbindet mit 4.500 km Länge 8 europäische Länder. Die Straße existiert heute in ihrer modernen Form als Europäischer Verkehrskorridor C III. Ein internationales Netzwerk nutzt das Potential der VIA REGIA als Sinnbild der Einigung Europas und wurde im Jahr 2005 als „Große Kulturstraße des Europarates“ ausgezeichnet. Der Erlebnisradweg VIA REGIA“ ist die virtuelle Verknüpfung regionaler deutscher und polnischer Radwege, die sich möglichst nahe an den Verläufen der historischen VIA REGIA orientieren.

Der Weg führt von der Stadtmitte Hünfeld über den Bürgerpark Haselsee und Großenbach. Weiter geht es parallel zur B 84 an Neuwirtshaus vorbei. Nach einem kurzen Stück über die Landstraße Richtung Haselstein biegt man ab in den Hübelsberg, wo es etwas stärker bergauf geht. Dafür wartet nach Durchquerung dieses Waldstückes ein herrliches Landschaftspanorama auf die Radfahrer.

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Kegelspielradweg

Kegelspielradweg

Quer durch das Hessische Kegelspiel führt der 2007 eingeweihte Kegelspielradweg auf 27 Kilometern Länge von Rasdorf über Eiterfeld und Burghaun durch das Haunetal nach Hünfeld.

Er nutzt weitgehend die Trasse der ehemaligen Bahnlinie Hünfeld-Wenigentaft und verfügt somit über nur geringe Steigungen.  Auf der alten Bahnlinie verkehrten von 1906 bis zur endgültigen Aufgabe der Bahnlinie 1992 Personen- und zuletzt nur noch Güterzüge, da die Strecke ihre Bedeutung durch die deutsche Teilung weitgehend verloren hatte. Im Volksmund erhielt die Bahn den Namen „Die Bimbel“, da sich die Züge in frühen Jahrzehnten durch eine Glocke auf der Lok mit ständigem Gebimmel an Bahnübergängen und Haltestellen ankündigten.

Ein in den 30er Jahren geplanter zweigleisiger Ausbau wurde während der Kriegsjahre 1942 eingestellt.

Viadukt bei Klausmarbach

In dieser Zeit erhielt das imposanteste Bauwerk der Strecke sein heutiges Aussehen: das Viadukt bei Klausmarbach, eine 32 Meter hohe Sandsteingewölbebrücke, die in fünf jeweils 18 Meter breiten Bögen das Tal überspannt. Diese Brücke wurde 1938 durch ein sandsteinverblendetes Betonbauwerk verbreitert, um eine Zweigleisigkeit der Strecke zu ermöglichen.

Der Panoramablick

Entlang der Strecke bietet sich ein imposanter Panorama-Blick zur Rhön mit Wasserkuppe und Milseburg, über das Haunetal sowie über die Berge des Hessischen Kegelspiels. Er verbindet sportliche Betätigung mit Fernsicht und dem Genießen einer besonderen Kultur- und Naturlandschaft, die zum größten Teil zum Biosphärenreservat Rhön der UNESCO gehört.

Entdecken Sie auch ein Stück Bahnnostalgie mit zahlreichen ehemaligen Bahngebäuden, Signalanlagen, einem historischen Waggon und anderen Exponaten, die für Sie als Gast erhalten wurden.

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Der Ulstertalradweg

Der Ulstertal-Radweg verläuft auf der gleichen Trasse wie der Rhön-Radweg. Er beginnt an der Ulsterquelle bzw. am Parkplatz Moordorf und führt durch das Ulstertal bis nach Phillippsthal, wo die Ulster in die Werra mündet.

Der Milseburgradweg

Der nach der Milseburg benannte Milseburgradweg führt als Teil des hessischen Radfernweges R3 auf der ehemaligen Rhönbahntrasse Bibertalbahn/Rhönbahn auf einer Länge von 27 Kilometern von Petersberg-Götzenhof bis Hilders durch die hessische Rhön und läuft ebenfalls auf einer stillgelegten Bahntrasse.

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